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Riester Rente: Sinnvoll doch für wen?

Niedrig-Zinsen am Finanzmarkt? Kein Problem bei einem Riester-Vertrag. Die starke Rendite bringen unabhängig davon die staatlichen Zulagen.
 Riester Rente: Sinnvoll doch für wen?

Ein richtiger Rendite-Turbo bei einem Riester-Vertrag sind die staatlichen Zulagen. Vor allem Familien mit Kindern profitieren hier besonders – bereits für ein Kind sind bis zu 7.500 Euro geschenkte Förderung drin. Neben Ihrer eigenen jährlichen Grundzulage in Höhe von 154 Euro erhalten Sie zusätzlich für alle ab dem 1. Januar 2008 geborenen Kinder noch eine jährliche Riester-Förderung von 300 Euro. Für davor Geborene gibt es jedes Jahr 185 Euro dazu. Das bedeutet konkret: Bei einem neu geborenen Kind und angenommenen 25 Jahren Kinderzulage würde der Staat Ihnen insgesamt 7.500 Euro nur für ein Kind extra spendieren. Bei zwei Kindern wären das bereits geschenkte 15.000 Euro plus die eigenen staatlichen Zulagen.

Zu beachten ist dabei lediglich, dass dieser Teil der staatlichen Leistungen an den Anspruch auf Kindergeld geknüpft ist.

Kinder machen Riester als Altersvorsorge noch sinnvoller

Um diese Zulagen komplett zu erhalten, müssen Sie vier Prozent Ihres Bruttovorjahreseinkommens jährlich in einen Riester-Vertrag einzahlen, maximal 2.100 Euro. Diese Summe brauchen Sie jedoch nicht alleine aufbringen, denn die staatlichen Zulagen fließen immer in die Berechnung des Eigenanteils mit ein. Dabei gilt in der Regel: je geringer das Jahresbrutto desto höher die Förderquote.

Rechenbeispiel 1: Eine Alleinerziehende mit einem fünfjährigen Kind verdient 18.000 Euro brutto im Jahr. Für ihren Riester-Vertrag erhält sie ihre Grundzulage von jährlich 154 Euro und für ihr Kind noch einmal 300 Euro dazu. Somit braucht die Frau nur 266 Euro im Jahr selbst in ihren Riester-Vertrag einzuzahlen, um zusammen mit der Förderung von 454 Euro auf den notwendigen 4-Prozent-Betrag von 720 Euro jährlich zu kommen. Im Monat sind das für sie lediglich 22,17 Euro. In ihrem Fall zahlt der Staat fast doppelt so viel in ihren Vertrag ein wie sie selbst.

Rechenbeispiel 2: Eine Alleinerziehende mit einem dreijährigen Kind und einem Teilzeitjob mit einem monatlichen Bruttoentgelt von 1.000 Euro bräuchte zum Erhalt der vollen Riester-Zulage selbst im ganzen Jahr sogar nur 60 Euro in ihren Vertrag einzahlen (Sockelbeitrag. Insgesamt werden durch die Zuschüsse jedoch jährlich 514 Euro auf dem Riester-Vertrag angelegt (60 + 154 + 300 Euro). Die Riester-Zulage bewirkt demnach eine Aufwertung des selbst aufgewandten Beitrages um rund 750 Prozent!

Rechenbeispiel 3:
Ein Familienvater verdient im Jahr 40.000 Euro. Die Kinder sind ein und zwei Jahre alt. Seine Ehefrau betreut zu Hause die beiden Kleinen und hat ebenfalls ein Recht auf einen eigenen Riester-Vertrag plus Zulage. Bei vier Prozent des Gehalts des Mannes (1.600 Euro), abzüglich zweimal 154 Euro Grundzulage und 600 Euro Kinderzulage, fällt für den Mann nur noch ein geringer Eigenanteil von 57,66 Euro im Monat an. Die Ehefrau braucht lediglich 60 Euro Eigenanteil im Jahr in ihren eigenen Riester-Vertrag einzuzahlen. Die Familie bekommt so jährlich 908 Euro allein an Zulagen vom Staat geschenkt. Und das oft über Jahrzehnte hinweg.

Riester-Rente und der Einkommensteuer-Vorteil

Die Riester-Rente kann auch Vorteile bei der Einkommensteuer bringen. In der Regel profitieren hier vor allem gutverdienende Singles ohne Kinder davon. Die Beiträge zur Riester Rente können Sie im Rahmen eines Sonderausgabenabzugs steuerlich geltend machen

(Einkommenssteuererklärung Anlage AV. Der maximale Sonderausgabenabzug beträgt 2.100 Euro. Das Finanzamt prüft im Rahmen der sogenannten „Günstigerprüfung“ automatisch, ob Ihnen eine Steuererstattung zusteht. Das ist immer dann der Fall, wenn die zu erwartende Steuerersparnis den reinen Zulagen-Anspruch übersteigt.

Vereinfachtes Beispiel einer möglichen Steuerersparnis:

Sie sind Single ohne Kinder mit einem persönlichen Steuersatz von 40%. Ihre staatliche Riester-Zulage beträgt jährlich 154 Euro. Um den Steuervorteil voll auszuschöpfen, zahlen Sie selbst im ersten Jahr in Ihren Riester-Vertrag 1946 Euro ein. Zusammen mit dem Geld das Sie vom Staat bekommen, kommen Sie so auf den maximal geförderten Vorsorgebetrag von 2.100 Euro.

Sonderausgabenabzug:
1.946 Euro Eigenleistung + 154 Euro Zulage = 2100 Euro. Steuervorteil bei reinem Sonderausgabenabzug: 2.100 Euro x 40% Steuersatz = 840 Euro. Ihre Gesamtförderung würde in diesem Fall 840 Euro betragen: Diese setzt sich aus der Zulage von 154 Euro und einer zusätzlichen Steuerersparnis von 686 Euro zusammen. Bei der Abrechnung der nächsten Einkommensteuer bekommen Sie dann die 686 Euro im Rahmen der Einkommenssteuer erstattet. Über den Zeitraum der gesamten Ansparphase gerechnet, kommen auf diese Weise einige Tausend Euro zusammen.

Wichtig – der Zulagen-Antrag für Riester
Vergessen Sie nie, den Zulagen-Antrag auszufüllen – denn dieser ist bei Familien der Rendite-Turbo! Am besten stellen Sie einen Dauerzulagen-Antrag. Diesen Antrag brauchen Sie bei Abschluss des Riester-Vertrags nur einmal unterschreiben, um die weitere Beantragung kümmert sich dann der Riester-Anbieter. Wichtig dabei: Sie müssen aber Änderungen, die sich im Familienstand oder bei der Anzahl der Kinder ergeben, unbedingt an Ihren Anbieter nachmelden, damit die neue Situation entsprechend berücksichtigt werden kann.

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Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg

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02.03.2015
Foto: Sofi photo / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg
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